Was ist Coaching nicht?

In meiner Arbeit kommt es oft vor, dass die Leute zu mir kommen und erwarten, dass ich konkrete Lösungen, Ratschläge oder Hinweise für ihr Leben finde. Am Anfang sind sie ein bisschen überrascht, wenn ich sage, dass Coaching gar nicht daraus besteht.

Coaching ist keine Beratung und kein Consulting. Ein Coach gibt keine Hinweise und muss nicht Spezialist im Beruf des Kunden sein. Also, wenn du jemanden suchst, der deine Problem beurteilt, eine Losung empfiehlt und diese zusammen mit Dir umsetzt, investiere besser in einen Berater.

Coaching ist auch keine Therapie. Coaching macht aufmerksam darauf, was jetzt ist und was in Zukunft wird. Coaching müht sich nicht mit der Vergangenheit ab und beschäftigt sich nicht mit der Behandlung von Schmerzen des Kunden. Maciej Bennewicz (Soziologe, Kognitivist, Trainer i Coach) schreibt in seinem Blog:

Im Fall der psychischen, emotionalen, persönlichen Problemen, Schwankungen der Stimmung – das eben ein professioneller Psychologe, Psychiater hat eine Aufgabe, dem Patienten in der richtigen Entscheidungsfindung und vor allem in der Situationbewertung zu helfen. Er soll den Patienten in seine Obhut nehmen, und manchmal auch Schutzschirm.

Wenn jedoch der Kunde von der Stufe der Lebensdysfunktion zur Norm übergeht, dann kann der Coach handeln, der sich auf Potenzial und Effizient im Alltagsleben konzentriert, und wird zur Therapieergänzung.

Coaching ist kein Training, wo der Kunde im Voraus das festgelegte Schulungsprogramm realisiert. Ein Coach legt dem Kunden kein fertiges Drehbuch vor, sondern er folgt dem Kunden während der Sitzung und unterstützt ihn in der Planerstellung. Hier gibt es keine Schemas. Während der Coachingsitzung bricht man Schemas! 🙂

Coaching ist auch kein Mentoring, es ist keine Relation zwischen Meister und Schüler, während deren Wissen und Fähigkeiten wie Konfliktlösung vermitteln wurden. Ein Coach wird nicht zum Lehrer, wie ein Mentor für seinen Kunden, aber wie ein professioneller Freund, der ohne Vorsagen hilft, Pläne und Träume zu erfüllen.

Ihr fragt, wie er das also macht? Ein Coach stellt viele Fragen, in diesem auch sog. Grenzfragen, die zur Reflexion neigen und machen, dass der Kunde beginnt, seine Wirklichkeit ganz anders wahrzunehmen. Wenn der Coach ein Gespräch mit dem Kunden führt, erweitert er seine Aussichten, indem er kreatives Denken anregt, welches zur Entdeckung der neuen, überraschenden Lösungen im Erzielen von seinem Ziel führt.

Nicht Coach

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